Dienstunfähigkeitsversicherung für Lehrer – immer passend

Das Thema Dienstunfähigkeitsversicherung für Lehrer stellen wir auf diesen Seiten bereits umfangreich dar.

Wie fast jede Arbeitskraftsicherung wird auch diese oftmals in ihrer Bedeutung unterschätzt. Erst ab Verbeamtung auf Lebenszeit und 5 Jahren insgesamt im Beamtenverhältnis besteht ein echter Anspruch auf Leistungen des Dienstherrn. Diese allerdings stellt lediglich eine Basisabsicherung dar.

Aus der Praxis

Gerade Beamte auf Widerruf und Probe haben hier eine echte Lücke. Wie schließt man diese nun? Ein aktueller Fall aus unserer Beratungspraxis.

Eine junge Lehrerin, die derzeit Hauptverdienerin (über 3.000 EUR netto monatlich) ihrer kleinen Familie (verheiratet, ein Kind) und noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet ist, möchte einen möglichst hohen Risikoschutz – diesen aber zur Verbeamtung auf Lebenszeit absenken können.

Lang- und Kurzläufer

Grundsätzlich könnte sie die jetzt gewünschte Höhe über die ganze Laufzeit absichern und nach Lebenszeitverbeamtung die versicherte Rente absenken. Das wäre aber zum einen teurer als andere Lösungen und wird zum anderen nicht von jedem Versicherer mitgetragen. Was aber angeboten wird: eine “Langläuferabsicherung” bis kurz vor der Pension und daneben ein “Kurzläufer” mit einer Versicherungsdauer von 5 Jahren bei gleicher Leistungsdauer wie beim Langläufer.

Kurzläufer? Langläufer? Wie meinen?

Da Beamte erst nach Verbeamtung auf Lebenszeit und insgesamt 5 Jahren im Beamtenverhältnis eine (Mindest-)Leistung vom Dienstherrn erhalten (vorher nur Kann-Leistungen!) sinkt der Bedarf einer zusätzlichen privaten Absicherung zu diesem Zeitpunkt. Die hier vorgestellte Lösung kombiniert also eine lang laufende Absicherung mit Versicherungs- und Leistungsdauer bis zur Pension mit einer kurz laufenden Versicherung, die eine Versicherungsdauer von 5 Jahren hat, aber ebenfalls eine Leistungsdauer zur Pension Übersetzt: wir die Beamtin/der Beamte in diesen ersten 5 Jahren dienstunfähig ohne Leistungen vom Dienstherrn, leistet der Versicherer auch aus dem Kurzläufer bis zur Pension. Tritt der Versicherungsfall nach den ersten 5 Jahren ein, besteht dieser Versicherungsschutz nicht mehr (und muss natürlich auch nicht mehr bezahlt werden). Zu diesem Zeitpunkt greift aber bereits die Absicherung über den Dienstherrn. Somit besteht durchgehend die benötigte hohe Absicherung, aber es wird nicht unnötig viel dafür bezahlt.